Rhabarber-Dessert mit Tonkabohnen-Panna Cotta

Ich verliere hier am besten nicht viele Worte… ihr werdet sehen, im Rezept kommen noch genug davon. Aber bevor ihr jetzt genervt und überfordert wegklickt: Bis auf das Eis lässt sich alles vorbereiten. Teilweise sogar Tage vorher. Dann muss am Ende eigentlich nur noch angerichtet werden. Easypeasy!
Und falls ihr trotzdem kein Bock auf Heckmeck habt. Macht die Panna Cotta, füllt sie in ein Glas und serviert sie mit dem Rhabarberkompott.
Lasst es euch gesagt sein: Sehr lecker! Im Glas serviert, reicht die angegebene Menge für 4 Portionen. Serviert ihr das Dessert so albern wie ich, könnt ihr sicher 8 Personen glücklich machen.

Sorbet

  • 500 gr Rhabarberkompott von hier
  • 30 ml Kokosblütensirup
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl

  1. Alle Zutaten fein mixen. Solltet ihr keinen leistungsstarken Blender haben, streicht die Masse am besten nochmal durch ein Sieb.
  2. In der Eismaschine zum Sorbet gefrieren lassen.

Crumble

  • 100 gr Butter
  • 100 gr Zucker
  • 170 gr Mehl

  1. Butter, Zucker und Mehl zu Streuseln verarbeiten und auf einem mit Backpapier belegten Blech bei 180 Grad Ober-/Unterhitze knusprig backen.

Mascarponecreme

  • 250 gr Mascarpone
  • 50 gr weiße Schokolade
  • 150 ml Milch

  1. Die Schokolade klein hacken und mit 50 ml Milch bei nicht zu hoher Hitze schmelzen lassen. Die Mascarpone mit der restlichen Milch glatt rühren und die Schokoladenmischung langsam unterrühren. Nicht zu viel schlagen, sonst gerinnt die Creme.

Panna Cotta

  • 500 ml Sahne (35 % Fett)
  • 75 gr Zucker
  • halbe Tonkabohne
  • 5 Blatt Gelatine (oder Agar-Agar nach Packungsangabe)

  1. Die Tonkabohne im Mörser grob zerstoßen und mit der Sahne und dem Zucker einmal kurz aufwallen lassen und anschließend 10 Minuten leise köcheln lassen.
  2. Über Nacht ziehen lassen und am nächsten Tag durchsieben und die Tonkabohnenstücke entfernen. Die Sahne erneut erhitzen.
  3. Die Gelatine mit kaltem Wasser 5 Minuten quellen lassen, in der heißen Flüssigkeit auflösen.
  4. In gewünschte Formen abfüllen (hier kleine Silikon-Gugelhupfformen.) und kalt stellen. (Ich habe die Silikonformen nach dem erkalten für 2 Stunden in den Froster gestellt, um Sie heil aus den Formen drücken zu können. Klappte super!)

Rhabarber-Gel

  • 500 gr Sud von hier
  • 6 Blatt Gelatine

  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Sud erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Kalt stellen.

Zitronenmelissenpesto

  • eine Handvoll Zitronenmelisse
  • 50 gr Pinienkerne
  • 1 EL Zucker
  • 4 EL Nussöl (hier Walnuss)

  1. Die Pinienkerne in einer Pfanne hell anrösten und abkühlen lassen.
  2. Alle Zutaten mit dem Pürierstab kurz mixen.

Finish

  • 250 gr frische Himbeeren
  • Sauerkleeblätter und Blüten

  1. Mit einem breiten Silikonpinsel eine „Pestospur“ ziehen. Die Panna Cotta-Hupfe stürzen und auf dem Pesto anrichten. Dazwischen etwa Crumble als Unterlage für das Sorbet platzieren.
  2. Das Rhabarbergelee mit dem Mixstab cremig mixen und ebenso wie die Mascarponecreme in eine Squeezeflasche abfüllen (alternativ Spritzbeutel verwenden).
  3. Das Rhabarbergel einmal in die Panna Cotta-Gugelhupfmulden spritzen und zusätzlich einige Tupfen auf den Teller. Die Mascarpone als Tupfen daneben setzen.
  4. Zuletzt das Sorbet auf das Crumble setzen und alles mit Blüten, Blättern und Himbeeren dekorieren.

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