Flammkuchen mit Rinderfilet und fermentiertem Pfeffer in Nussbutter

Letztes Wochenende war ich mit eatventure auf der GrillGut in Bremen unterwegs. Es wurden am laufenden Band trocken gereifte Patties gegrillt, mit Cheddar belegt, auf geröstete fluffige Buns verteilt und mit geiler Sauce und knusprigen Flakes getoppt.
Außerdem waren die neuen BBQ-Saucen und drei hochwertige, sehr harmonisch abgestimmte Gewürzmischungen an Start und mein persönlicher Favorit war ganz klar die Pfeffermischung mit fermentiertem Pfeffer. Zum ersten Mal testete ich diese aufwendig hergestellte Köstlichkeit beim FBM in Hamburg. Schon damals haute mich die komplexe Aromabombe von den Socken! Im Gegensatz zu dem puren Gewürz von SpiceBar ist bei der Mischung von eatventure noch grober Tellicherry-, roter Kampot- und Voatsiperifery-Pfeffer enthalten. Das sorgt dafür, dass die grob gemörserten Körner nicht klumpen und besser rieselfähig sind. Diese Pfeffersorten bringen natürlich auch wieder mehr Schärfe ins Spiel, welche aber keineswegs störend auffällt, sondern einen kleinen Kick an den milden fermentierten Kampotpfeffer gibt.
Leider ist das Pfeffer-Mosaic online noch nicht erhältlich. Ich hoffe, das ändert sich bald!Zum Aromatisieren der zarten Filetmedallions habe ich das Gewürz in Nussbutter aufgeschäumt und anschließend die gebratenen Fleischstücke darin gebadet. Nothing more to say.

Für drei Flammkuchen

  • Flammkuchenteig von hier
  • 250 gr Rinderfiletkopf (wir diese)
  • 1-2 TL Gewürzmischung mit fermentiertem Pfeffer
  • 100 gr Butter
  • 200 gr Schmand
  • Salz, Zucker
  • weißer Balsamicoessig
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 200 gr braune Champignons

  1. Backofen inklusive Backblech auf 260 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Schmand mit Salz, einer Prise Zucker und Essig abschmecken. Frühlinszwiebeln in Ringe und Pilze in dünne Scheiben schneiden.
  3. Butter in einer Pfanne schmelzen, aufschäumen und etwas anbräunen. Den Pfeffer hineingeben und beides zusammen aufschäumen. Von der Hitze nehmen.
  4. Teig in drei Portionen teilen und rund formen. Anschließend dünn ausrollen, auf Backpapier legen und mit gewürztem Schmand bestreichen. Zwiebelringe und Pilzscheiben darauf verteilen.
  5. Das Backpapier mit belegtem Flammkuchn aufs heiße Blech ziehen und auf der zweiten Schiene von unten 6-8 Minuten hellbraun backen.
  6. Währenddessen eine Pfanne mit Rapsöl erhitzen, den Filetkopf parieren und in 2 cm dicke Medallions schneiden. Beide Seiten salzen und 1:30 Minuten auf beiden Seiten scharf anbraten. In der etwas abgekühlten Butter-Pfeffer-Mischung wälzen und ruhen lassen bis der Flammkuchen fertig ist.
  7. Fleisch in dünne Tranchen schneiden und den gebackenen Flammkuchen damit belegen. Final mit etwas zusätzlicher Butter beträufeln.

2 Comments

  1. Hi, Janina!

    Stimme voll und ganz zu, fermentierter Pfeffer ist echt der Superhammer! Ich bin Spätentdecker und lernte ihn erst im vergangenen Jahr bei einem Kochevent kennen, aber seitdem steht er bei mir immer griffbereit ganz vorne im Gewürzschubfach . . . und manchmal knabbere ich einfach so und zwischendurch ein paar fermentierte Pfefferkörner direkt aus dem Glas. 🙂

    Grüße
    Kai

    • Haha 😀 Das bringt mich auf die Idee, die nächsten Kartoffelchips darin zu wälzen <3
      Was auch ganz hervorragend gepasst hat: Mayonäse mit fermentiertem Pfeffer zu Tatar!

      Liebe Grüße!

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